Ich denke, wenn ich sage, dass die moslemischen Sieger lange vor dem Erreichen der Vorderseiten Istanbuls das Gebiet des Khazar-Kaukasus erreicht hatten, es wird klar, wie früh der Khazar-Kaukasus mit Islâm bekannt gemacht wurde.
Vor ein paar Tagen waren wir in Aserbaidschan, das ein Stück jener Länder ist. Erlebt man Heiterkeit und Schwermut zur gleichen Zeit? Wir erlebten diese zwei Gefühle zusammen während unserer ganzer Reise nach Aserbaidschan. Manchmal wurden wir mit der Heiterkeit und manchmal mit der Schwermut überwunden. Aber, sowohl unsere Heiterkeit als auch unsere Schwermut waren für Ihn (SWT).
Können Sie nicht eine Intrige in der Tatsache sehen, dass Kommunismus in Westeuropa erfunden, aber in anderen Teilen der Welt angewandt wurde? Ich kann. Der Kommunismus war ein Projekt, das vielmehr zum Zerstören der alten und festen Identität als zum Bilden einer Ideologie beabsichtigt war. Tatsächlich hat sich das Projekt im Sinne der ideologischen Bildung in einen völligen Misserfolg verwandelt, während das im Sinne der Identitätszerstörung erfolgreich gewesen ist. (!)
Das ist das, was man in Aserbaidschan sieht. Als unser Flugzeug über Baku fliegt, einer Stadt mit 4 Millionen Einwohnern, die eine Hälfte der Landesbevölkerung beherbergt, suchen meine Augen nach einem Minarett aber können keines finden. Bei der Landung wird es mir gesagt, dass die Zahl der Moscheen mit Minaretten in dieser Stadt mit einer Hälfte der Landesbevölkerung nicht größer als sogar die Zahl von Fingern einer Hand ist.
Man sollte nicht die Wichtigkeit von Minaretten unterschätzen. Minarette sind Zeugnisse. Die Minarette erzählen von der moslemischen Identität der Stadt. Sie sind der Shahadah, den der Architekt macht. Jedoch, während es 20 Moscheen im Alten Baku gibt, das auf einem sehr kleinen Platz innerhalb der Stadtmauern gebaut ist, ist das die gegenwärtige Situation in der neuen Stadt. Es betrübte mich, die Moscheen in der alten Stadt zu sehen, die als auf Touristen spezialisierten Läden benutzt.
Das ist der erste Eindruck, den ich von der Identitätskrise des Landes hatte. Überflüßig zu sagen, dass diese Krise nicht auf eine architektonische Krise beschränkt ist. Die Sowjets scheiterten, den Kommunismus zu gründen, aber sie schafften, den Laizismus zu gründen. Vielleicht ist es wegen genau dieses Ergebnisses, dass die Freie Welt (!) die Stalinistische Brutalität einfach beobachtete und nichts im Einwand sagte.
Aserbaidschan, das nach seiner Identität sucht, scheint jetzt, im Geld zu sein. Ein Teil des Landes mit einer Bevölkerung von 8,5 Millionen ist unter der militärischen Besetzung Armeniens. Eine Million Einwanderer von Karabakh leben in Baku unter sehr schwierigen Bedingungen. Trotz allem diesen ist Aserbaidschan eines der am schnellsten entwickelnden Länder  der Welt. Erdgas und Erdöl haben das Land glücklich gemacht. Das BSP des Landes hat sich in diesem Jahr um 21 % erhoben.
Positivist- und Materialist-Kopf denkt wie folgt: Der Wohlstand eines Landes ist zu seiner Religiöskeit umgekehrt proportional. Wenn Geld durch die Tür eingeht, geht Religion durch das Fenster aus.
Einige in unserem Land pflegten, an diesen Aberglauben zu glauben. Wie können wir diejenigen vergessen die durch die Zunahme des Wohlstands des Landes zusammen mit der Zunahme der Gläubigkeit der Leute verwirrt wurden? Das, was für die Türkei gültig ist, ist auch für Aserbaidschan gültig. Außerdem, trotz solch einer komischen Handlung wie das Exportieren des Laizismus in Aserbaidschan sofort, nachdem es aus dem Kommunismus gerettet geworden hat, ist das noch so.
Die Leute Aserbaidschans suchen nach seiner Identität. Wie es in unserem Land der Fall ist, gibt es auch eine Klasse in Aserbaidschan, die während des sowjetischen Zeitalters zu Mankurts gemacht wurde. Sie begreifen sogar nicht, was sie verloren haben. Worüber sie sich sorgen, ist offensichtlich: etwas zum Essen zu haben, einen Platz zum Schlafen zu haben. Aber eine wohlerzogene, distinguierte und fromme Klasse bildet sich jetzt in Aserbaidschan. Nach dem privaten Gespräch zuerst mit Herrn Hamlet, dem Rektor der Universität in der ich eine Konferenz gab, wer so freundlich war, bei der Konferenz Gastgeber zu sein, und danach mit den im Saal anwesenden Lehrern wurde dieser Eindruck noch stärker.
 Ich erlebe mein erstes Erstaunen als ich eine Übersetzung von einem meiner Bücher in den Azeri Dialekt auf meinem Sitzplatz finde. Nach einer Weile erscheinen die zwei Helden dieser Tat vor mir: Yegane Mirzoeva und GülÅŸen Gaffarova. Sie beide sind junge und lebhafte Damen, die an der Universität unterichten. Ihre Augen sind hell. Beim ersten Treffen, auf Füßen stehend, sagen sie so viel nicht nur mit ihren Worten sondern auch mit ihrer Kleidung, ihren Augen, ihren Gesichtern, und sogar mit ihren inneren Selbst, dass man “ALLÂHU AKBAR” sagen muss. Wir sehen die Herrlichkeit des Uwandlungskrafts von Islâm noch einmal. Später begegnen wir Zehnen solcher Männer und Frauen. Sie alle sind wohlerzogene Leute. Der Präsident der Gemeinschaft der Einladung zu Geistiger Reinheit und Doktor der Philosphie ElÅŸen MustafaoÄŸlu, der Eigentümer von Premier Hotel und ein enorm freundlicher Mann Samir Hasanov, und Frau Solmaz, wer, obwohl sie Sprecher des Staatsfernsehkanals ist, Kleidung gemäß der Gesetze Islams vor Position und Berühmtheit bevorzugt, sind alle netten Leute, die die frohen Nachrichten von der viel versprechenden Zukunft von Azrbaijan geben. Ich habe die Tränen von Frau Solmaz, die sie das ganze einstündige Radiointerview hindurch nicht halten konnte, als ein tief empfundenes Bittgebet für Aserbaidschan, das Land dessen Glaube zerstört worden ist, gelesen.
Mein zweites Erstaunen erlebe ich beim Sehen einer Rolle von den aus meinen Artikeln bestehenden Ausdrücken in den Händen von Hacı İlgar İbrahimoğlu, wer der Imam von Freitagsgebeten in Aserbaidschan ist und wer als ein Gelehrter zählt, der die Shii Moslems vertritt (70 % der Bevölkerung des Landes setzt sich aus den Schiiten / Ahlul Bayt zusammen). Herr Hacı bittet mich um meine Zustimmung und Erlaubnis, meine Werke in Freitagspredigten und in seinen eigenen Artikeln zu verwenden.
Ich studiere die Identität der Märtyrer von 1920-1924 Jahren in Şehitler Hıyabanı (Märtyrer-Gasse). Es ähnelt stark Çanakkale. Märtyrer aus Konya, Kayseri, Al-Quds, Kosova, Nablus, Kirkuk, Bagdad, Beirut, Shumnu, Damaskus, Diyarbakir, Samsun und anderen. Die osmanische Karte ruht hier.
Mit der glühend heißen Liebe in meinem Herzen und mit dem folgenden Ausdruck in meinen Lippen, der mir gehört, kehre ich zu meinem Land zurück, das von Dieben unaufhörlich zerstört wird:
Kommt Sommer nicht  zum Berg Erciyes wenn er zu Kayseri kommt?






